Wozu ist eine gute Rhe­to­rik als Redner/in wich­tig?

Auf dem Weg zu einer/m erfolg­rei­chen Redner/in sind per­sön­li­ches Auf­tre­ten und sprach­li­che Gewandt­heit die wich­tigs­ten Grund­la­gen. Sicher spie­len Auf­bau und Ablauf einer Rede, Medi­en­ein­satz und die gewähl­ten Prä­sen­ta­ti­ons­tech­ni­ken eben­falls eine gro­ße Rol­le. Doch wel­che Spra­che Du nutzt und wie Du in Ges­tik und Mimik auf ande­re wirkst, ent­schei­den letzt­end­lich über Dei­nen Erfolg als Speaker/in.

Spä­tes­tens seit „Schulz von Thun“ wis­sen wir, dass jede Nach­richt vier Sei­ten hat und dass es vier Arten der Wahr­neh­mung gibt. Wir kön­nen uns mit Reiz­wör­tern ins „Aus“ schie­ßen oder aber Nega­ti­ves in posi­ti­ve Wor­te packen. Ent­schei­dend ist, dass wir uns der Bedeu­tung von ver­ba­ler und non­ver­ba­ler Kom­mu­ni­ka­ti­on bewusst sind und bei­des für den per­sön­li­chen Auf­tritt nut­zen.

Jemand, der/die rhe­to­risch gewandt ist und es ver­steht wir­kungs­ori­en­tiert zu reden und zu prä­sen­tie­ren, der/die kann die Ein­stel­lung sei­ner Zuhö­rer posi­tiv beein­flus­sen, denn Inter­es­se beim Publi­kum zu erzeu­gen und Emo­tio­nen trans­por­tie­ren zu kön­nen sind wesent­li­che Bestand­tei­le einer gelun­ge­nen Rede.

Begin­ne inter­es­sant, viel­leicht mit einem Zitat oder einer pro­vo­kan­ten The­se o. ä. und benen­ne bereits in der Ein­lei­tung klar und deut­lich Dei­ne Kern­bot­schaft. Baue einen Span­nungs­bo­gen auf, packe Zah­len-Daten-Fak­ten und empi­ri­sche Wer­te z. B. in eine gra­fi­sche Dar­stel­lung und erläu­te­re die­se kurz. Bin­de ein Pra­xis­bei­spiel in Form einer Geschich­te ein. Trans­por­tie­re die­se mög­lichst ziel­grup­pen­ge­recht zu den Zuhö­rern und been­de die Bot­schaft mit Dei­ner Kern­aus­sa­ge so, dass die­se in Erin­ne­rung bleibt. Je bes­ser sich Dei­ne Zuhö­rer in Dei­ner Bot­schaft wie­der­fin­den, umso leich­ter wer­den Sie „Dei­ne Geschich­te“ in Erin­ne­rung behal­ten.

Atem­tech­ni­ken und Stimm­trai­ning sind das I‑Tüpfelchen. Regel­mä­ßi­ges Üben vor dem Spie­gel, einem Test-Publi­kum oder durch Video-Feed­back unter­stüt­zen Dich dar­in Dei­ne Rede sicher und mög­lichst frei vor­tra­gen zu kön­nen.

Doch letzt­end­lich ist – auch wenn man die Kunst der Kom­mu­ni­ka­ti­on beherrscht – auf Eines nicht zu ver­zich­ten: näm­lich dar­auf, dass Du Dei­ne Rede mit Herz und Ver­stand erar­bei­test und mit Lie­be und Lei­den­schaft auf die Büh­ne gehst, um die Men­schen zu begeis­tern, zu berüh­ren und zum Nach­den­ken anzu­re­gen!

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