Vom Lam­pen­fie­ber zur Lampenfreude

Wer wäre nicht ger­ne noch frei­er und authen­ti­scher, hät­te nicht ger­ne noch mehr Sicher­heit und Gelas­sen­heit auf der Büh­ne (des Lebens)? Lam­pen­fie­ber ist ein häu­fi­ges Hin­der­nis beim erfolg­rei­chen und sou­ve­rä­nen Prä­sen­tie­ren. Freu­de vor Grup­pen von innen her­aus und damit mehr Wir­kung und Leich­tig­keit beim Vor­tra­gen. Prä­sen­tie­ren ohne kom­pli­zier­tes Ler­nen von sta­ti­schen Tech­ni­ken – durch inne­res Wachs­tum. Dann funk­tio­niert authen­ti­sches und über­zeu­gen­des Sein auf der Büh­ne ganz leicht. 

Unsi­cher­heit und Ner­vo­si­tät ent­ste­hen häu­fig aus schlech­ten Erfah­run­gen in Schu­le und Kind­heit. Bewer­tun­gen und Bl0ßstellen haben Befürch­tun­gen geschaf­fen z.B. nicht gut genug zu sein und schü­ren Ur-Ängs­te. Was folgt ist ein schüch­ter­nes Lächeln, Flos­keln und Anspan­nung, ein pochen­des Herz, feuch­te Hän­de, fla­che Atmung und eine höhe­re, dün­ne Stim­me. Das ist wenig überzeugend.

Frü­her hal­fen Adre­na­lin, Herz­schlag und Atmung beim schnel­len Reagie­ren, als z.B. plötz­lich der Säbel­zahn­ti­ger vor uns stand. Auch heu­te hilft es uns in der Prä­sen­ta­ti­on: ich bin auf­merk­sa­mer bezüg­lich der Bedürf­nis­se mei­nes Publi­kums, mei­ne Kör­per­span­nung spricht die Spra­che der Auf­merk­sam­keit und Wert­schät­zung und das mag mein Publi­kum. Ich kann bes­ser fokus­sie­ren und han­deln. Dank mei­nes Lam­pen­fie­bers kann ich also viel mehr von mei­nem Poten­ti­al aus­schöp­fen und mei­ne Denk-Kapa­zi­tät steigt. Wie schön, einen so guten Freund an mei­ner Sei­te zu haben!

Per­sön­lich­keit schafft Lam­pen­freu­de

Unse­re Ner­vo­si­tät kön­nen wir sehr schnell über unse­ren Kör­per beein­flus­sen. So wie wir ein­sa­cken, wenn es uns schlecht geht, rich­ten wir uns auto­ma­tisch auf, wenn es uns gut geht. Das funk­tio­niert auch anders her­um! Sekun­den­schnell. Stand, Hal­tung und Kör­per­span­nung beein­flus­sen unse­re Stim­mung, unse­ren Mut und unser Selbst­be­wusst­sein. Kör­per­lich auf­recht und kraft­voll, das fühlt sich auch inner­lich auf­recht und kraft­voll an. Gut für die bevor­ste­hen­de Prä­sen­ta­ti­on! Spü­re so, dass Du auch inner­lich zum Chef der Prä­sen­ta­ti­on wirst. 

Erlau­be Dir die Füh­rungs­rol­le ein­zu­neh­men. Denn wie selbst­ver­ständ­lich Du den Raum nutzt, zeigt dem Publi­kum Sta­tus, Sou­ve­rä­ni­tät und Kom­pe­tenz auch bezo­gen auf den Inhalt. Es ent­spannt sich und lässt sich von Dir ger­ne durch die Prä­sen­ta­ti­on führen. 

Pro­fis rich­ten sich zudem bestimm­te Büh­nen­punk­te ein, auf denen sie sich mit den gewünsch­ten posi­ti­ven Fähig­kei­ten auf­fül­len. Die­se Stär­ken machst Du Dir mit Hil­fe der rich­ti­gen inne­ren Stim­men bewusst. Ent­schei­dend ist, was Du über Dich, Dei­ne Prä­sen­ta­ti­on und Dein Publi­kum denkst. So sind die klei­ne graue Maus und Dein Idol grund­ver­schie­den ein­ge­stellt. Ide­al ist es, wenn Du wie Dein Prä­sen­ta­ti­ons-Idol denkst. Und das kannst Du jeder­zeit (neu) bestim­men! Dein Kopf ent­schei­det dar­über, wie Du fühlst und damit wie Du wirkst. Streu ein wenig Freu­de in Dei­nen Büh­nen­punkt und schon wirkt alles freund­li­cher und sou­ve­rä­ner. Dein Publi­kum spürt den Unter­schied sofort. Und ja, es darf so leicht sein! Wäh­le selbst, wel­che Pro­fes­sio­na­li­tät Kol­le­gen und Chef in Dei­ner nächs­ten Prä­sen­ta­ti­on von Dir erle­ben werden.

Am Ende wir­ken leicht irra­tio­na­le Vor­stel­lun­gen Wun­der und unter­stüt­zen Dei­ne Gedan­ken und siche­ren Gefüh­le. Für man­che selt­sam, doch funk­tio­nie­ren Visua­li­sie­rungs­tech­ni­ken her­vor­ra­gend: Baum­wur­zeln unter mei­nen Füßen geben mir Halt, Tie­re wie Löwe oder Goril­la machen mir Mut, Man­tel oder Schild schüt­zen mich vor Angrif­fen. Wie damals der Glücks­brin­ger in der Schu­le. Heu­te kann ich mir mei­ne Anker selbst kre­ieren und jeder­zeit abru­fen. Sicher­heit von innen eben. Ohne Zwang und ein­fach leicht. Viel Freu­de beim Aus­pro­bie­ren in Dei­ner nächs­ten Präsentation.

Dipl. Ing. Doris Gas­ser – Exper­tin für Lampenfreude

Exper­ten­tipp: Vom Lam­pen­fie­ber zur Lam­pen­freu­de in fünf Schritten

  1. Mein Lam­pen­fie­ber als Freund gewinnen
  2. Kör­per­stand und –hal­tung nach innen wir­ken lassen
  3. Mei­ne Büh­nen­punk­te, Füh­rungs­rol­le und Sta­tus zum Raum einnehmen
  4. Exzel­lenz und Freu­de nach außen wir­ken lassen
  5. Baum­wur­zel, Man­tel und Men­tor nach innen und außen wir­ken lassen

Autoren­box

Im Moment schreibt sie ihr aktu­el­les Buch zum The­ma „Schluss mit Lam­pen­fie­ber und Ner­vo­si­tät“. Ihre Teil­neh­mer und Coa­ches sind sich jedoch sicher: „das hier ist kein nor­ma­les Trai­ning, hier geht es um Wir­kung von Innen her­aus“. „Ich bin von innen her­aus gewach­sen, so dass ich viel siche­rer und grö­ßer gewor­den bin in den bei­den Tagen.“ „Es hat unglaub­lich viel Spaß gemacht.“

Seit mehr als 20 Jah­ren unter­stützt sie als Unter­neh­mens­be­ra­te­rin, Coach und Mode­ra­to­rin erfolg­reich Mit­ar­bei­ter und Füh­rungs­kräf­te in beruf­li­chen und per­sön­li­chen Ver­än­de­rungs­pro­zes­sen sowie Män­ner und Frau­en in Füh­rungs­po­si­tio­nen. Ihre Schwer­punk­te sind ins­be­son­de­re Kom­mu­ni­ka­ti­on, Prä­sen­ta­ti­on und Authen­ti­zi­tät sowie die beruf­li­che und per­sön­li­che Kom­pe­tenz- und Kar­rie­re-Ent­wick­lung. Sie ist aus­ge­bil­de­te Mas­ter-Coach und NLP Trai­ne­rin (DVNLP), Gestalt­päd­ago­gin für Hel­den­rei­sen, Trai­ne­rin für Busi­ness-Mode­ra­ti­on und Vor­stands­vor­sit­zen­de der Deut­schen Gesell­schaft für Mode­ra­ti­on e.V. (Dgf­Mod) sowie Red­ne­rin der Ger­man Spea­ker Asso­cia­ti­on e.V. (GSA).

In ihrer täg­li­chen Arbeit mit ein­zel­nen Mit­ar­bei­tern und Grup­pen ver­hilft sie mit ihrer empa­thi­schen, sym­pa­thi­schen und tief­grün­di­gen Art den Men­schen über inne­res Wachs­tum zu mehr Sicher­heit, Leich­tig­keit und Klar­heit und damit zu mehr Selbst­ver­trau­en und Erfolg – vor und in der Grup­pe, in Bespre­chun­gen und im Leben.

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