Udo Gast

Busi­ness Coach

Club­house trifft den Nerv der Zeit und nervt!

Noch nie konn­ten wir in einer Social Media App so schnell mit­ein­an­der ins Gespräch kom­men. Damit bie­tet Club­house das, was vie­len Men­schen jetzt fehlt: Ver­bin­dung. Den­noch sei Kri­tik erlaubt. Die Zugangs­be­schrän­kun­gen – nur mit­tels Ein­la­dung und iPho­ne Nut­zung – einem „erle­se­nen“ User­kreis anzu­ge­hö­ren schaf­fen einen enor­men Nach­fra­ge­über­hang. Hier wird uns das Social Media Phä­no­men des FOMO (fear of mis­sing out) – etwas zu ver­pas­sen, wenn wir nicht dabei sind, klar vor Augen geführt. Vie­le Jün­ger des neu­en Hypes haben mir Sucht­fak­tor und Zeit­fress­ef­fekt bestä­tigt. In einem daten­sen­si­blen Völk­chen mutet es schon ver­wun­der­lich an, wie schnell wir den Zugriff auf Kon­tak­te zulas­sen, um begie­rig zu erfah­ren, wel­che Freun­de auf der neu­en Wel­le mitreiten. 

Bemer­kens­wert ist die sozia­le Kon­trol­le. Baust du Mist und fliegst raus, läuft dein „Gast­ge­ber“ Gefahr, mit her­aus­zu­flie­gen. Die Güte der Mode­ra­to­ren bestimmt die Qua­li­tät der Räu­me. Gute Ver­an­stal­ter haben ein Gespür für inspi­rie­ren­de Gesprächs­part­ner auf der Büh­ne. Dort wo vie­le Schwät­zer und Selbst­dar­stel­ler auf­tra­ten, waren die Ver­an­stal­ter über­for­dert. Den­noch, schnel­les Ken­nen­ler­nen ist gewähr­leis­tet. Die Macher von Par­s­hip und Co haben star­ke, kos­ten­lo­se Kon­kur­renz bekommen.

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