Online Kon­fe­ren­zen

Die Pan­de­mie hat die Geschäfts­welt auf den Kopf gestellt und Digi­ta­li­sie­rung ist das Schlag­wort der Stun­de. Der wich­tigs­te Trend in 2022 sind für uns Online-Kon­fe­ren­zen und ‑Events, was wir auch an den gestie­ge­nen Anfra­gen fest­stel­len kön­nen. Neben dem klas­si­schen Home­of­fice, bei dem die Mit­ar­bei­ten­den unter­ein­an­der oder ihrem Chef kon­fe­rie­ren, stel­len vie­le Unter­neh­men auch ihren Ver­trieb immer mehr auf Online-Kon­fe­ren­zen oder ‑Events um. Und es lohnt sich. Denn mit einer Online-Ver­an­stal­tung ist es mög­lich, eine deut­lich höhe­re Reich­wei­te, bei gleich­zei­tig gerin­ge­rem Auf­wand zu erzielen.

Die Unter­neh­men kön­nen mit einem viel gerin­ge­ren Bud­get pla­nen und auch die Gäs­te spa­ren nicht nur Anrei­se­zeit und Hotel­kos­ten, son­dern auch CO2, was uns die Umwelt dankt. Letzt­end­lich brau­chen die Teil­neh­mer nur ein wenig Zeit und ein inter­net­fä­hi­ges Gerät. Was die­se Art der Ver­an­stal­tun­gen für vie­le Unter­neh­men attrak­tiv macht, ist die Mög­lich­keit, die­se inter­ak­tiv im Dia­log mit den Kun­den durch­füh­ren zu kön­nen. Sol­che Ver­an­stal­tun­gen sind inno­va­tiv und genau auf das eige­ne Publi­kum zuge­schnit­ten. Wenn auch ihr dem Trend fol­gen wollt und plant, Online-Ver­an­stal­tun­gen für euch ein­zu­set­zen, haben wir eini­ge Tipps zusam­men gestellt. Die Kun­den wol­len ihr Gegen­über spü­ren, ken­nen­ler­nen und Ver­trau­en fas­sen. Damit das auch Online funk­tio­niert, sind eini­ge Din­ge zu beachten.

Das Wich­tigs­te ist unserer
Mei­nung nach die Vor­be­rei­tungs­pha­se. Hier gilt es die Zie­le des digi­ta­len Events klar zu defi­nie­ren, um genau den rich­ti­gen Rah­men für die Ver­an­stal­tung zu finden.

All­ge­mei­nes zum Spre­chen vor der Kame­ra: In online Vor­trä­gen und Semi­na­ren ist es beson­ders wich­tig die Tech­nik und die Per­for­mance im Blick zu haben. Es braucht neben der Metho­dik und Didak­tik ein Gefühl für die Teil­neh­mer und einen gewis­sen Unter­hal­tungs­aspekt. Online Vor­trä­ge brau­chen 25 Pro­zent mehr Ener­gie als kon­ven­tio­nel­le Tref­fen. Das­sel­be gilt auch für die Mimik. Ein fei­nes Lächeln wird kaum wahr­ge­nom­men. Hier hel­fen auf jeden Fall Pro­be­auf­nah­men und die anschlie­ßen­de Manö­ver­kri­tik. Bei uns kannst du im Medi­en­trai­ning oder Büh­nen­trai­ning das alles üben. Das gibt Sicher­heit und ver­schafft mehr Pro­fes­sio­na­li­tät bei dei­nem Wir­ken vor der Kamera.

54 Tipps für Online-Kongresse

Vor­be­rei­tung

  • Befes­ti­ge die Kame­ra auf einem Stativ
  • Plat­zie­re die Kame­ra auf Augenhöhe
  • Über­le­ge dir, wo du die Schär­fe haben möch­test. Das gesam­te Bild scharf oder den Hin­ter­grund unscharf?
  • Infor­mie­re dich zu ver­schie­de­nen Licht­quel­len und fin­de die Rich­ti­gen für dich (ide­al sind zwei Lampen)
  • Suche dir einen schö­nes Hin­ter­grund­bild (Green­screen), das Motiv soll­te aller­dings nicht von dir ablenken
  • Gestal­te dei­ne Umge­bung ent­spre­chend des Inhalts (wenn du nicht mit Green­screen Tech­nik arbeitest)
  • Infor­mie­re dich über Ton und Mikro­fo­ne, Ansteck­mi­kro­fo­ne eig­nen sich beson­ders gut für Präsentationen
  • Nimm dir die Zeit, dei­ne Umge­bung auf ablenkende/störende Details zu überprüfen
  • Schlech­te Audio rui­niert die bes­te Rede, gutes Audio ret­tet vieles
  • Ach­te auf Hin­ter­grund­ge­räu­sche, beson­ders von außen/anderen Räumen
  • Tra­ge Klei­dung, die sich vom Hin­ter­grund abhebt
  • Ver­mei­de gestreif­te Klei­dung um Bild­über­tra­gungs­feh­ler zu ver­mei­den (Ali­as-Effek­te)
  • Tra­ge kei­ne grü­ne Klei­dung, wenn du mit einem Green­screen arbei­test. Ein flie­gen­der Kopf lenkt nur ab
  • Berei­te dich gut vor und über­le­ge dir eine gro­be Struktur
  • Den­ke über dei­ne Kernaussage/Gefühle nach die du über­mit­teln möchtest
  • Pla­ne dei­nen Inhalt jedoch nicht zu genau, son­dern lass dir Raum für Improvisationen
  • Berei­te dich auf Inter­views inhalt­lich vor (W‑Fragen)
  • Notie­re dir 3 – 5 Kern­aus­sa­gen auf Kar­tei­kar­ten und plat­zie­re sie unauf­fäl­lig außer­halb des Bilds (z. B. neben der Kamera)
  • Übe, dich und dein Unter­neh­men in 60 Sekun­den vorzustellen
  • Übe vor dem Spie­gel oder mit einer Kame­ra, oder bit­te einen Freund/Kollegen um Feedback
  • Falls du Angst hast, den Text nicht aus­wen­dig vor­tra­gen zu kön­nen, nut­ze einen Teleprompter
  • Trin­ke nicht zu viel Kaf­fee am Dreh­tag und ver­mei­de Zucker. Die Spei­chel­pro­duk­ti­on wird ange­regt und kann für einen unre­gel­mä­ßi­ge­ren Sprech­rhyth­mus sorgen
  • Koh­len­hy­dratrei­che Snacks und Obst sind ger­ne gese­hen, jedoch vor der Aufnahme
  • Übe Ent­span­nungs­tech­ni­ken (Atmen, Medi­ta­ti­on) um nicht zu ver­krampft zu starten
  • Wär­me vor einer Prä­sen­ta­ti­on dei­ne Stim­me auf
  • Gewöh­ne dich an dei­ne Stim­me und nut­ze sie zu performen
  • Ein ent­spann­tes Gesicht wirkt sympathischer

Hier noch ein paar wei­te­re Tipps für online Vorträge:

 

  • Nut­ze dei­ne in der Vor­be­rei­tung fest­ge­leg­ten Ent­span­nungs­ri­tua­le, um zur Ruhe zu finden
  • Sor­ge für eine auf­rech­te Rücken­hal­tung, wir­ke überzeugend
  • Bli­cke beim Spre­chen in die Linse
  • Sprich nicht mit der Kame­ra, son­dern »den Per­so­nen dahinter«
  • Ver­wen­de eher »du« als »Sie«, das baut Hür­den ab
  • Erschaf­fe eine ver­trau­te Atmosphäre
  • Set­ze dei­ne Stim­me bewusst ein, klin­ge nicht mono­ton; ände­re Rhyth­mus, Laut­stär­ke und Geschwindigkeit
  • Nimm dir die Zeit die du benö­tigst, het­ze nicht durch die Inhalte
  • Benut­ze bewusst Zäh­le, Lip­pen und Zun­ge um alle Voka­le auszusprechen
  • Stel­le dir dei­ne Ziel­grup­pe beim Spre­chen vor
  • Rede so, als wärst du im Gespräch mit einem Freund
  • Läch­le viel und oft, aber wir­ke nicht gestellt
  • Habe Freu­de bei dem, was du tust
  • Ach­te auf Füll­wör­ter wie »Ähm«, »also«, »und« etc., ver­mei­de sie in Zukunft
  • Bin­de Zuschau­er etwas in den Inhalt ein – selbst, wenn alles digi­tal stattfindet
  • Machst du einen Feh­ler, ist das total in Ord­nung; Lass dich davon nicht stören
  • Wenn du dich ver­sprichst, fan­ge den Satz oder Gedan­ken am bes­ten von vor­ne an, ohne zu viel Auf­merk­sam­keit auf den Ver­spre­cher zu len­ken. Feh­ler pas­sie­ren, aber die Show muss weitergehen
  • Lebe dei­ne Mes­sa­ge, sei Vorbild
  • Bleib du selbst, sei authentisch
  • Unter­ma­le dei­ne Aus­sa­gen durch Mimik und Gestik
  • Plat­zie­re dei­ne Hän­de bewusst, ste­cke sie nicht in Taschen und wir­ke selbstbewusst
  • Hal­te dei­ne Hän­de nie unter­halb der Gür­tel­li­nie oder in der Leistengegend
  • Bei grö­ße­ren Räum­lichkein­ten nut­ze auch die Tie­fe, beweg dich auf die Kam­ra zu und von ihr weg
  • Brin­ge Enthu­si­as­mus mit; Leu­te wer­den dir nicht zuhö­ren, wenn du vor der Kame­ra einschläfst
  • Nut­ze Geträn­ke nur zum Befeuchten
  • Ess- und Trink­ge­räu­sche sind meist anwi­dernd für den Zuhörer
  • Nimm dir die Zeit, mit jedem Vor­trag bes­ser zu wer­den. Nie­mand ist direkt zu Beginn perfekt
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