Eine gute Bot­schaft für eine Rede oder Prä­sen­ta­ti­on ent­wi­ckeln

Eine gute Bot­schaft für eine Rede, eine Prä­sen­ta­ti­on oder einen Arti­kel zu ent­wi­ckeln fängt damit an, dass du wis­sen soll­test was dei­ne Kern­bot­schaft ist und die­se am bes­ten in einem Satz, klar und auf den Punkt gebracht, ausdrücken kannst. Aber wie geht das? Indem du dir im Vor­feld die rich­ti­gen Fra­gen stellst:

  • Wel­ches Pro­dukt oder wel­che Dienst­leis­tung will ich vor­stel­len?
  • Für wen, sprich für wel­che Ziel­grup­pe soll das Produkt/die Dienst­leis­tung sein?
  • Wor­in liegt der Nut­zen für mei­ne Ziel­grup­pe / wel­chen Mehr­wert schaf­fe ich damit?
  • Wel­ches Pro­blem löse ich für mei­ne Ziel­grup­pe?
  • Was ist der USP (das Allein­stel­lungs­merk­mal) mei­nes Ange­bo­tes?

Je nach­dem um wel­ches The­ma es geht, kann es auch sinn­voll sein, sich die Fra­ge nach dem kon­stan­ten Grundbedürfnis dei­ner Ziel­grup­pe zu stel­len, und ob dein Ange­bot die­ses abdeckt? Ein Bei­spiel für ein kon­stan­tes Grundbedürfnis ist Musik hören. Nicht mp3 oder CD oder Radio hören, son­dern Musik hören.Sony hat z. B. vor lan­ger Zeit schon ver­stan­den, dass Musik hören ein kon­stan­tes Grundbedürfnis von Men­schen ist, nicht die Tech­nik, mit der Musik ange­spielt wird und sich die Rech­te an Musik­ti­teln gesi­chert. Dual hin­ge­gen, einer der früheren Marktführer in der Pro­duk­ti­on von Schall­plat­ten­spie­lern, hat sich auf das Abspie­len von Schall­plat­ten spe­zia­li­siert und ver­passt, mit dem Fort­schritt mit­zu­ge­hen.

Neue Tech­ni­ken und z. B. asia­ti­sche Pro­duk­te, die leis­tungs­fä­hi­ger und günstiger waren, übernahmen Markt­an­tei­le und so kam es, dass Dual Anfang der 80er Jah­re Kon­kurs anmel­den muss­te. Die­ses Bei­spiel soll auf­zei­gen wie wich­tig es ist sich im Vor­feld die rich­ti­gen Fra­gen zu stel­len, in der Tie­fe zu beleuch­ten und nach aus­gie­bi­gen Recher­chen fun­diert zu beant­wor­ten. Dann soll­te sich ein roter Faden erken­nen las­sen, aus dem du nun dei­ne Kern­bot­schaft for­mu­lie­ren kannst. Je kla­rer die­se ist, um so deut­li­cher prägt sie sich bei dei­nen zukünftigen Zuhörern/Lesern ein.

Im nächs­ten Schritt geht es dar­um die Kern­bot­schaft rich­tig zu ver­pa­cken, um sie spä­ter mög­lichst ziel­grup­pen­ge­recht zu den Zuhörern/Lesern zu trans­por­tie­ren. Dafür ist es wich­tig sich ver­schie­de­ner Metho­den, wie bei­spiels­wei­se der Pra­xis des Sto­ry­tel­lings, zu bedie­nen. Erzählst du ein Bei­spiel aus dei­ner Pra­xis, die posi­ti­ve Erfah­rung eines Kun­den, der der­sel­ben Ziel­grup­pe ange­hört wie dei­ne künftigen Zuhö­rer oder Leser. Wel­ches Pro­blem hat­test du für ihn gelöst und wie hat sich das für ihn aus­ge­wirkt?

Baue, wie für jede Rede, Prä­sen­ta­ti­on, die du hal­ten, oder auch jeden Arti­kel, den du schrei­ben wirst, einen Span­nungs­bo­gen auf. Begin­ne inter­es­sant, viel­leicht mit einem Zitat oder einer pro­vo­kan­ten The­se o. ä. und benen­ne bereits in der Ein­lei­tung klar und deut­lich dei­ne Kern­bot­schaft. Packe Zah­len-Daten-Fak­ten und empi­ri­sche Wer­te z. B. in eine gra­fi­sche Dar­stel­lung und erläu­te­re die­se kurz. Bin­de Pra­xis­bei­spiel in Form einer Geschich­te ein und been­de die Bot­schaft mit Ihrer Kern­aus­sa­ge so, dass die­se in Erin­ne­rung bleibt. Je bes­ser sich dei­ne Zuhö­rer oder Leser in dei­ner Bot­schaft wie­der­fin­den, umso leich­ter wer­den sie „Dei­ne Geschich­te“ in Erin­ne­rung behal­ten.

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