Die rich­ti­gen Hono­rar­ver­hand­lun­gen als Spea­ker

Um als Spea­ker pro­fes­sio­nell in Hono­rar­ver­hand­lun­gen ein­zu­stei­gen, ist es wich­tig zu wis­sen, auf wel­chem Level man sich als Spea­ker bewegt, um wel­che Ver­an­stal­tung und wel­ches The­ma es sich han­delt und dar­um, wie lan­ge die Rede dau­ern soll.

Als Anfän­ger mit wenig Erfah­rung stei­ge ich natür­lich anders ein als ein rou­ti­nier­ter Spea­ker mit guten Refe­ren­zen. Als Key­note-Spea­ker mit einem gewis­sen Bekannt­heits­grad steigt das Hono­rar ent­spre­chend wei­ter und je höher der Bekannt­heits­grad, umso höher ist in der Regel das Hono­rar. Ist man eine Per­sön­lich­keit des öffent­li­chen Lebens, wie z. B. Sport­ler, Schau­spie­ler oder Poli­ti­ker, schnellt so ein Hono­rar schon mal in schwin­del­erre­gen­de Höhen. Aber bevor wir von Prei­sen spre­chen ist es wich­tig sich der Ver­ant­wor­tung als Spea­ker bewusst zu sein und zu wis­sen, mit wel­chem Zeit­auf­wand so eine Rede ver­bun­den ist.

Men­schen oder Insti­tu­tio­nen, die zum ers­ten Mal einen Spea­ker buchen, haben oft kei­ne Vor­stel­lung davon mit wel­chem Auf­wand eine 30- bis 60-minü­ti­ge Rede ver­bun­den ist. Es beginnt in der Regel mit einer E‑Mail und einem dar­auf­fol­gen­den Tele­fo­nat, indem sich die bei­den Par­tei­en über The­ma, Dau­er und Ver­an­stal­tungs­rah­men aus­tau­schen. Die Abga­be eines Ange­bo­tes sowie ein Abschluss­ge­spräch gehö­ren eben­falls dazu und sind mit einem zeit­li­chen Auf­wand ver­bun­den, der in das Hono­rar ein­fließt.

Hin­zu kom­men eine gründ­li­che Recher­che und Auf­be­rei­tung der The­men, falls man nicht zu einem The­ma ange­fragt wird, das man ohne­hin schon anbie­tet. Doch selbst das muss auf den Zuhö­rer­kreis abge­stimmt und zuge­schnit­ten wer­den, denn das Publi­kum will vom Spea­ker „abge­holt“ wer­den.

Die Haupt­ar­beit eines Red­ners fin­det vor der eigent­li­chen Rede statt. Des­halb ist eine gute Vor­be­rei­tung das A und O; Tech­ni­sche Vor­aus­set­zun­gen müs­sen bedacht wer­den, die Prä­sen­ta­ti­ons­mit­tel, die ein­ge­setzt wer­den u. v. m.

Um den Zeit­auf­wand bes­ser ein­schät­zen zu kön­nen, neh­men wir an Sie sind noch nicht all­zu bekannt als Red­ner, haben aber ein soli­des Hin­ter­grund­wis­sen, gepaart mit viel Erfah­rung. Sie sind bereits vie­le Jah­re als Bera­ter, Trai­ner oder Coach unter­wegs und haben auch schon den einen oder ande­ren Vor­trag gehal­ten, der gut ange­kom­men ist. Viel­leicht haben Sie sogar schon eine Red­ner­aus­bil­dung absol­viert, um das Hand­werk rich­tig zu ler­nen. Jetzt ist es soweit, Sie haben sich ent­schie­den Ihre Bot­schaft in die Welt zu tra­gen und Ihre Diens­te als Redner/in anzu­bie­ten. Als Berater/Trainer/Coach haben Sie im Busi­ness­be­reich einen Stun­den­satz von € 150,00 und wol­len auch als Red­ner min­des­tens die­sen Stun­den­satz errei­chen, viel­leicht auch ein biss­chen mehr.

Bei­spiel­kal­ku­la­ti­on

Anfra­ge­be­ar­bei­tung (E‑Mails, Tele­fo­na­te zur Auf­trags­klä­rung)45min.
Aus­ar­bei­tung und Ver­sand eines indi­vi­du­el­len Ange­bo­tes1/2 Std.
Kon­zep­ti­on der Rede (Recher­che, vor­han­de­ne Rede auf die Ziel­grup­pe zuschnei­den, visu­el­le Dar­stel­lung, Ein­satz ver­schie­de­ner Medi­en, etc.)5 Std.
Per­sön­li­che Vor­be­rei­tung (Pro­ben der Rede – ganz wich­tig!)3 Std.
An- und Abrei­se zum/vom Ver­an­stal­tungs­ort (inkl. Buchun­gen, Trans­fer­leis­tun­gen, etc.)6 Std.
Vor­be­rei­tung am Ver­an­stal­tungs­ort (Tech­nik, Medi­en, etc.)1 Std.
Hal­ten der Rede/Keynote1 Std.
Nach­ge­sprä­che am Ver­an­stal­tungs­ort (z. B. mit Teil­neh­mern)45 Min.
Nach­be­rei­tung der Ver­an­stal­tung (Tele­fo­nat mit dem Ver­an­stal­ter, ggfs. Zusen­dung des Vor­trags, Rech­nungs­er­stel­lung und ‑ver­sand)1 Std.
Ergibt ein Gesamt­vo­lu­men von19 Std.

Das bedeu­tet: 19 Std. * 150,00€ = 2.850,00€ Hono­rar

Da Sie ger­ne ein höhe­res Hono­rar erzie­len möch­ten, kön­nen Sie sich in einem Rah­men von ca. € 3.000,00 ein­pen­deln. Die­ser Preis mag hoch erschei­nen, wenn man nicht weiß wel­cher Auf­wand dahin­ter­steckt. Die­se Infor­ma­ti­on soll­te in Ihr Ver­hand­lungs­ge­spräch, zur Trans­pa­renz für den Ver­an­stal­ter, ein­flie­ßen. Und bit­te beden­ken Sie, dass „Dum­ping­prei­se“ im Red­ner­seg­ment unse­ri­ös sind. Nichts­des­to­trotz ist alles letzt­end­lich Ver­hand­lungs­sa­che. Viel Erfolg dabei!

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