Die perfekte Rede/Keynote auf einem Kongress

Was bedeutet eigentlich das Wort „Keynote“?

Der Begriff lei­tet sich aus dem Eng­li­schen ab und bedeu­tet unter ande­rem „Grund­ge­dan­ke“ oder „Kern­bot­schaft“. Also ist ein Key­note Speaker jemand, der das Publi­kum, bei­spiels­wei­se auf einem Kon­gress, auf das fach­li­che Kern­the­ma der Ver­an­stal­tung ein­stimmt. Das heißt, dass er oder sie eine beson­ders wich­ti­ge Rol­le übernimmt, für die Ver­an­stal­ter nicht sel­ten eine/n bekannte/n oder sogar prominente/n Redner/in ein­la­den, um sicher zu gehen, dass die­se Per­son eine her­aus­ra­gen­de Bühnenpräsenz besitzt und das The­ma ent­spre­chend inter­es­sant, kurz­wei­lig und vor allem pro­fes­sio­nell und cha­ris­ma­tisch trans­por­tiert. In der Regel wird ein Kon­gress mit der Key­note-Rede eröff­net, die alle „Key­notes“, in die­sem Fall sind damit „Schlag­wör­ter“ gemeint, beinhal­ten soll, die für das Haupt­the­ma der Ver­an­stal­tung wich­tig sind. Die „Key­note-Rede“ ist sozu­sa­gen das Herzstück eines Kon­gres­ses und soll die Kern­bot­schaft so kraft­voll und nach­hal­tig übermitteln, dass die Zuhö­rer sich auch nach Tagen, Wochen und Mona­ten noch dar­an erin­nern. Des­halb ist eine fun­dier­te und zeit­lich ent­spann­te Vor­be­rei­tung, wie bei allen Reden, exor­bi­tant wich­tig. Fol­gen­de Glie­de­rung unterstützt Sie dar­in struk­tu­riert vor­zu­ge­hen und einen roten Faden zu spin­nen, um eine her­aus­ra­gen­de Key­note-Rede zu schrei­ben:

Vorbereitung

  • Klar­heit über Ihre Rol­le als Vortragsredner/in / Key­note Speaker/in
  • Ausführliche Vor­ge­sprä­che mit dem/den Veranstalter/
  • Gründliche Recher­che des The­mas

Aufbereiten der Inhalte

  • Ori­en­tie­rung am The­ma, an den Zie­len, am erwar­te­ten Publi­kum
  • Einen Span­nungs­bo­gen mit Ein­lei­tung -> Kernbotschaft/Höhepunkt -> Abschluss auf­bau­en
  • Eine exzel­len­te Rhe­to­rik nut­zen
  • Inhalt­lich auf den Punkt brin­gen
  • Gekonn­ter Ein­satz von Medi­en (Flip­Chart, White­board, Power­Point, etc.)
  • Power­Point und Key­note -> ein gekonn­ter Zwei­klang

Die eigene Persönlichkeit

  • Bewuss­ter Ein­satz von Körper­sprache (Mimik, Ges­tik, Atem, Stim­me und Kör­per)
  • Klar­heit über die indi­vi­du­el­le Selbst­dar­stel­lung
  • Refle­xi­on und Überprüfung der eige­nen Wir­kung
  • Das Publi­kum von Anfang an in den Bann zie­hen
  • Poin­tier­ter Ein­satz von humor­vol­len Ein­la­gen oder Worten/Aussagen, die Betrof­fen­heit erzeu­gen
  • Ein­satz von Bil­dern, musi­ka­li­scher Unter­ma­lung, etc.
  • Inten­si­ves Einüben der Key­note-Rede

Darüber hin­aus soll­ten Sie wis­sen wie­viel Vor­be­rei­tung Sie am Ver­an­stal­tungs­ort noch benö­ti­gen und wel­che Tech­nik vor Ort ist. Rei­sen Sie mit einem ent­spre­chend gro­ßen zeit­li­chen Puf­fer an (bei wei­ten Anrei­sen emp­fiehlt sich zur Sicher­heit eine Vor­aben­d­an­rei­se) und nut­zen Sie dort die Mög­lich­keit einer Gene­ral­pro­be. Neh­men Sie die vor­be­rei­te­te Rede am bes­ten in unter­schied­li­cher Form mit (für alle Fäl­le auf dem eige­nen Lap­top, einem USB-Stick und auch in gedruck­ter Form), damit Sie best­mög­lich vor­be­rei­tet sind und kei­ne unnö­ti­gen Ener­gi­en durch Zeit­man­gel oder nicht
kom­pa­ti­ble Tech­nik ver­schwen­den.

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