Als Poli­ti­ker bes­ser rhe­to­risch vor Men­schen reden

Wer kennt das nicht, Men­schen, die viel reden und nichts sagen? Böse Zun­gen behaup­ten, sie haben einen Namen – Poli­ti­ker! War­um scheint das so zu sein? Waren Poli­ti­ker früher cha­ris­ma­ti­scher, lei­den­schaft­li­cher und hat­ten eine Mei­nung, die sie ver­tre­ten haben? War­um reden heut­zu­ta­ge die meis­ten Poli­ti­ker so viel drum rum? Kön­nen die nicht ein­fach auf den Punkt brin­gen was sie sagen wol­len, wie wir „Ottonormal-Bürger“ auch? Eine kla­re Bot­schaft for­mu­lie­ren, so wie man es von jedem halb­wegs guten Red­ner erwar­ten kann? Über all‘ die­se Fra­gen könn­ten wir stun­den­lang phi­lo­so­phie­ren. Sicher gibt es eine Rei­he von Gründen war­um das so ist. Doch las­se uns dar­auf kon­zen­trie­ren her­aus­zu­stel­len, wo die Unter­schie­de von poli­ti­schen Red­nern zu „nor­ma­len“ Vor­trags­red­nern sind und wor­auf es ankommt, um sich von ande­ren Poli­ti­kern abzu­he­ben und in Erin­ne­rung zu blei­ben.

Zäh­len wir ein­mal die gra­vie­ren­den Unter­schie­de auf:

  • Kein Red­ner wird als Mensch so kri­tisch hin­ter­fragt wie Poli­ti­ker
  • Poli­ti­sche Reden zei­gen die inne­re Hal­tung und das Wer­te­kor­sett des Red­ners auf
  • Der poli­ti­sche Red­ner will sich schützen und nicht alles von sich preis­ge­ben, denn er/sie ist nicht nur eine Per­son des öffent­li­chen Lebens, son­dern auch eine Pri­vat­per­son
  • Kaum einem gespro­che­nen Wort wird so viel Gewicht bei­gemes­sen wie dem Wort eines Politikers/einer Poli­ti­ke­rin
  • Ob sie nun bril­lan­te Köp­fe sind oder nicht, die Fähig­keit durch Reden Men­schen zu errei­chen und
  • zum Nachdenken/Umdenken zu bewe­gen, ent­schei­det maß­geb­lich über ihren wei­te­ren Kar­rie­re­ver­lauf
  • Politiker/innen haben in glei­chem Maße Macht wie auch Ver­ant­wor­tung
  • Sie soll­ten sich den Grund­rech­ten der Men­schen und den Grund­wer­ten des Sys­tems ver­pflich­tet fühlen, in dem sie leben

Die­se Lis­te lässt sich noch ellen­lang weiterführen, doch es soll­te auch jetzt schon sicht­bar sein wie kom­plex und sen­si­bel das The­ma ist. Politiker/innen sol­len auf­klä­ren, wachrütteln und durch­aus auch mal unbe­quem sein. Sie sol­len nicht ein­fach nur über ein The­ma refe­rie­ren, son­dern etwas bewir­ken, im bes­ten Fal­le mei­nungs­bil­dend. Dazu gehört es, dass sie die hohe Kunst der Rhe­to­rik beherr­schen. Doch das ist Fluch und Segen zugleich, denn das „gekonn­te Wort“ kann Sach­ver­hal­te auf­de­cken und enthüllen, aber auch ver­dre­hen und ver­fäl­schen. Des­halb ist es gera­de bei Poli­ti­kern oder Men­schen, die eine poli­ti­sche Kar­rie­re anstre­ben, exor­bi­tant wich­tig, dass sie sich selbst und Ihre Wir­kung auf ande­re gut ken­nen und die Mit­tel ein­set­zen, die sie dar­in unterstützen „sich ins rech­te Licht zu rücken“, ohne zu ver­blen­den.

Dazu zäh­len im Ein­zel­nen:

  • Wis­sen um die eige­ne Bühnenpräsenz
  • Die Refle­xi­on und Überprüfung der eige­nen Wir­kung
  • Kon­ti­nu­ier­li­ches Video­feed­back
  • Nut­zen von Metho­den und Stil­mit­teln aus dem Schau­spiel­trai­ning, zum bewuss­te­ren Ein­satz von Mimik, Ges­tik und Kör­per­aus­druck
  • Ein regel­mä­ßi­ges Atem- und Stimm-Arbeits­pro­gramm zur Unterstützung und Poin­tie­rung essen­ti­el­ler Aus­sa­gen im Vor­trag
  • Klar­heit über die eige­nen Wer­te und die inne­re Hal­tung
  • U. v. m.

Im Zeit­al­ter empi­ri­scher Stu­di­en aus der Gehirn­for­schung ist es unum­strit­ten, dass der­je­ni­ge, der sich der Wir­kungs­wei­se sei­ner selbst und des­sen was er/sie sagt und wie er/sie es sagt, bewusst ist, die sprich­wört­lich bes­se­ren Kar­ten hat. Denn oft sind nicht die rei­nen Fak­ten das was bei den Zuhö­rern ankommt und mei­nungs­bil­dend ist, son­dern die sub­jek­ti­ve Wahr­neh­mung der Zuhö­rer. War­um ist das so? Weil wir alle in ver­schie­de­nen Lebens­be­rei­chen unter­schied­li­che Stra­te­gien ein­set­zen, um zu überleben und uns zu schützen. Das Glei­che gilt für die Wahr­neh­mungs­fil­ter, die wir zumeist unbe­wusst und auf unse­ren Erfah­run­gen und unse­rer Sozia­li­sie­rung im Leben auf­bau­end, einsetzen.Der Mensch ist ein kom­ple­xes Wesen und min­des­tens genau­so kom­plex ist die Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Men­schen. Wer nicht viel darüber weiß, wun­dert sich womög­lich, war­um das was er/sie sagt beim Gegenüber nicht sel­ten anders rüberkommt als ursprünglich gemeint. In die­sem Sin­ne soll­test du beim Lesen die­ses Tex­tes erkannt haben, dass wir nur die Spit­ze des Eis­bergs ange­kratzt haben. Soll­test du jetzt Lust auf Mehr haben oder eine Kar­rie­re als politische/r Redner/in anstre­ben, freu­en wir uns, dich bei „Wir machen Red­ner“ begrüßen zu dürfen!

Besu­che uns auf unse­rer Web­sei­te https://wir-machen-redner.de/ oder rufe uns direkt an, um einen per­sön­li­chen Ken­nen­lern-Ter­min zu ver­ein­ba­ren +49 162 2805321

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